Unesco

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Place Stanislas, Place d’Alliance, Place de la Carrière: die drei Plätze bilden ein einzigartiges Ensemble von Meisterwerken der Baukunst, das zum Weltkulturerbe gehört.

Art nouveau

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Die künstlerische Bewegung des Art nouveau florierte ab Ende des 19. Jahrhunderts in Nancy und unter verschiedenen Bezeichnungen, wie z. B. Jugendstil, in ganz Europa.

Nachtleben

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Sie möchten abends ausgehen? In Nancy gibt es Möglichkeiten für jeden Geschmack, nicht nur für Studenten! Bars, Restaurants, Theater, Konzerte, Bowling usw.

Stadt mit Charme

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Lassen Sie sich in Nancy von den vielen unterschiedlichen Stadtvierteln mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre überraschen.

Im Grünen

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Entdecken Sie eine von Wäldern umgebene Stadt mit erstaunlich viel Grün und Blumen und einer großen botanischen Tradition.

Gastronomie

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Lust auf Lothringer Küche? Entdecken Sie die Restaurants der Stadtregion, einheimische Produkte und Rezepte! Wie wäre es mit einem Marktbesuch oder einem Kochkurs?

Einkaufen

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Gehen Sie gerne shoppen? Lassen Sie sich von den Geschäften der Stadt verführen. Lebensmittel, Deko-Objekte, Souvenirs oder Mode – Sie finden dort alles, was Sie suchen.

Kongresse

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Für die Ausrichtung von Kongressen bietet Nancy viele Vorteile, unter anderem die Nähe des Kongresszentrums zum Bahnhof und zum Stadtzentrum.

Villa Majorelle

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Villa Majorelle

Villa Majorelle

Der Garten ist heute sehr viel kleiner als der ursprüngliche Garten der Familie Majorelle.

Geflammtes Steinzeug war um 1900 in Mode. Hier findet man es in Form von Fliesen, Friesen, Kaminbekrönungen und vor allem in dem beeindruckenden Geländer der Terrasse mit Pflanzenmotiven, das von dem Keramiker Alexandre Bigot (1862-1927) gestaltet wurde. Die Kunstschmiedearbeiten mit Mondviole-Motiven wurden in den Werkstätten von Majorelle hergestellt: Vordach und Eingangstür, Balkonstützen, Fenstergitter, Eingangstor sowie Dachrinnen und Fallrohre. Holz verleiht der Villa schließlich durch seine Farbe eine warme Note.

Die Villa überragt dieses ruhige Wohnviertel, das im Schatten der Apsis der Basilika Sacré Cœur liegt.
Sie gehört zu dem in nächster Nähe gelegenen Museum der Ecole de Nancy und beherbergt die Nancyer Büros des internationalen Jugendstil-Städtenetzwerks "Réseau Art Nouveau Network”.
Die Villa kann am Wochenende besichtigt werden.

Dieses Bauwerk sollte man sich in Nancy auf keinen Fall entgehen lassen.

Da die Villa nur einige Hundert Meter vom Nancyer Bahnhof entfernt ist, kann man sie von dort aus zu Fuß über die Rue de la Commanderie oder die Avenue Foch, die beide bemerkenswerte Beispiele für die Architektur der Ecole de Nancy aufweisen, erreichen.

Auskünfte und Reservierung (obligatorisch) im Service des publics
Tel.: (33)
3.83.17.86.77  - servicedespublics-musees@mairie-nancy.fr

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Um 1901-1902 ließ Louis Majorelle (1859-1926), der ein florierendes Kunstunternehmen betrieb, in Nancy eine moderne Villa, die Villa Jika (nach den Initialen seiner Ehefrau Jeanne Kretz in französischer Aussprache) von dem jungen Pariser Architekten Henri Sauvage (1873-1932) bauen.  Dieser Architekt brach mit der Tradition des horizontalen symmetrischen Gebäudes und ordnete die Fenster und Außentüren so an, dass sie der Logik der Innenraumaufteilung entsprachen.

Bereits im Vorraum wird das Prinzip der Einheit, das den Jugendstilkünstlern sehr wichtig war, durch die wiederholte Verwendung eines Mondviolen-Motivs auf allen Einrichtungselementen hervorgehoben. Im Treppenhaus bringt der dynamische Schwung des mit Schnitzereien verzierten Geländers  ein Gefühl von Wachstum und Bewegung zum Ausdruck. Die wichtigste Inspirationsquelle war stets die Pflanzenwelt. Erhellt wird dieser Bereich durch zwei große Fenster mit Glasmalereien von Jacques Gruber (1870-1936), der alle Fenster des Hauses gestaltete und seit 1895 ein Mitarbeiter von Majorelle war.

Im Esszimmer ist heute noch die Originaleinrichtung erhalten. Ein von Francis Jourdain (1876-1958) gemalter Fries findet sich oben an den Wänden. Federvieh, Gemüse und Obstbäume bringen eine fröhliche Note in die Einrichtung. Die Holztäfelungen und Möbel, die bei Majorelle aus verschiedenen dunklen Hölzern hergestellt wurden, sind mit einem Getreidemotiv geschmückt, während Glasmalereien über den Fenstern Kürbisgewächse zeigen. Ein beeindruckender Monumentalkamin aus geflammtem Steinzeug teilt den Raum vom Rauchsalon ab.

Die Möbel des Schlafzimmers (Musée de l’Ecole de Nancy), die aus japanischer Esche und Erlenholz mit Intarsien aus Perlmutt und Kupfer gestaltet wurden, stellen ein außergewöhnliches Ensemble mit vielen verschiedenen Bestandteilen dar: Bett, Schrank, Nachttische, Tische, Kommoden usw. Majorelle zeichnet sich darin in der Kunst der durchgehenden Linie, der Flüssigkeit und Eleganz der Formen und Details aus.

Die in zeitgenössischen Innenarchitekturzeitschriften oft wiedergegebene Villa Majorelle stieß die Tradition um und regte neue Ideen an, die von anderen Architekten in Nancy übernommen wurden.

 

Ab den 19. September 2016 wird die Villa Majorelle weiter restauriert  (die Bedachung und die Fassaden) und wird deswegen mit einem Baugerüst völlig verhüllt, und die äußere Architektur  wird während der Baustelle (bis Herbst 2017) nicht mehr sichtbar.

Führungen auf Französisch sind jedoch im Haus am Wochenende (samstags und sonntags um 14.30 oder 15.45 Uhr) weiter angeboten, mit einem ermäßigten Preis (4€ statt 6€)

Auskünfte und Reservierung (obligatorisch)
- Tel.:
+33 (0)3.83.17.86.77
- e-mail: servicedespublics-musees@mairie-nancy.fr

 

 

 
 
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