Unesco

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Place Stanislas, Place d’Alliance, Place de la Carrière: die drei Plätze bilden ein einzigartiges Ensemble von Meisterwerken der Baukunst, das zum Weltkulturerbe gehört.

Art nouveau

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Die künstlerische Bewegung des Art nouveau florierte ab Ende des 19. Jahrhunderts in Nancy und unter verschiedenen Bezeichnungen, wie z. B. Jugendstil, in ganz Europa.

Nachtleben

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Sie möchten abends ausgehen? In Nancy gibt es Möglichkeiten für jeden Geschmack, nicht nur für Studenten! Bars, Restaurants, Theater, Konzerte, Bowling usw.

Stadt mit Charme

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Lassen Sie sich in Nancy von den vielen unterschiedlichen Stadtvierteln mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre überraschen.

Im Grünen

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Entdecken Sie eine von Wäldern umgebene Stadt mit erstaunlich viel Grün und Blumen und einer großen botanischen Tradition.

Gastronomie

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Lust auf Lothringer Küche? Entdecken Sie die Restaurants der Stadtregion, einheimische Produkte und Rezepte! Wie wäre es mit einem Marktbesuch oder einem Kochkurs?

Einkaufen

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Gehen Sie gerne shoppen? Lassen Sie sich von den Geschäften der Stadt verführen. Lebensmittel, Deko-Objekte, Souvenirs oder Mode – Sie finden dort alles, was Sie suchen.

Kongresse

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Für die Ausrichtung von Kongressen bietet Nancy viele Vorteile, unter anderem die Nähe des Kongresszentrums zum Bahnhof und zum Stadtzentrum.

Die Nikolauslegende

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Die Nikolauslegende

Défilé de la Saint Nicolas

Die Nikolauslegende

Die Legende bewegt Kinder wie Erwachsene ...

„Ils étaient trois petits enfants qui s'en allaient glaner aux champs…” („Es waren einmal drei kleine Kinder, die Ähren lesen gingen…”, Anfang eines bekannten Nikolausliedes). Sie verliefen sich dabei und als es dunkel wurde, kamen sie zum Haus eines Fleischers, den sie für die Nacht um Unterkunft baten. Kaum waren sie im Haus, stürzte sich der Fleischer auf sie, um sie zu töten. Dann zerstückelte er die Leichen und pökelte sie in einem Salzfass ein. Sieben Jahre später kam der heilige Nikolaus in diese Gegend. Er begab sich zum Fleischer und bestand darauf, das im Pökelfass eingesalzene Schweinefleisch essen zu wollen. Da bekam es der Fleischer mit der Angst zu tun und lief davon. Der heilige Nikolaus aber erweckte die drei Kinder wieder zum Leben.

Wer sich für Lothringen interessiert, stößt immer wieder auf … den heiligen Nikolaus.

Der Schutzpatron Lothringens wird seit dem Mittelalter verehrt; sein Fest wird seit dieser Zeit gefeiert und um die Figur des Nikolaus wurden viele Legenden und Geschichten gewoben.
Eine Stadt im Süden Lothringens birgt 15 km von Nancy eine der schönsten und unverfälschtesten Basiliken Frankreichs, in der sich die Reliquien des Heiligen befinden.
In Lothringen tragen Dutzende von Straßen und Zolltore seinen Namen. Hier bedeutet es eine Ehre, Nikolaus zu heißen.

Auf den heiligen Nikolaus gehen Legenden und Erzählungen, Traditionen und Wunder zurück. Er ist der Schutzpatron unzähliger Gemeinschaften und Berufe.
Sein Fest wird am 6. Dezember gefeiert.
Die kleinen Lothringer erwarten ihn voller Ungeduld, denn er bringt ihnen wie der Weihnachtsmann Geschenke und Süßigkeiten –vielleicht sogar mehr als der Weihnachtsmann!
Am Abend des 5. Dezember werden in jeder Familie ein paar Zuckerwürfel oder Karotten (für das Maultier) und ein kleines Glas Mirabellenschnaps (für den heiligen Nikolaus) vor den Kamin gestellt.
Er kommt nachts und bringt braven Kindern Geschenke; Kinder, die nicht brav waren, bekommen nur Ruten (Peitschen!). Das Glas ist leer getrunken und das Maultier hat seine Leckereien gefressen. Das Nikolausfest wird zu Hause, aber auch in den Straßen der Stadt und in der Schule gefeiert, wo der heilige Nikolaus mit seinem weißen Bart, seinem roten Mantel und seinem Bischofsstab ebenso seine Runde macht. Als Geschenke bringt er Bücher und Lebkuchen.
Manchmal wird er vom Knecht Ruprecht begleitet, der bei den Kindern sehr viel weniger beliebt ist, weil er unartige Kinder bestraft.

Ein wichtiges Fest, auf das sich alle freuen

Ähnliche Traditionen und Geschichten gibt es in Deutschland, Flandern … und auch in Russland, das wie Lothringen den heiligen Nikolaus als Schutzpatron hat.
Überall wird er als Schutzheiliger der Kinder verehrt: Es wird erzählt, dass er drei kleine Kinder, die von einem abscheulichen Fleischer getötet und eingepökelt wurden, wieder zum Leben erweckte. Sankt Nikolaus wird oft mit drei ihm die Arme entgegenstreckenden Kindern dargestellt, die sich zu seinen Füßen oder in einem Pökelfass befinden.

Aber was hat dieser Bischof von Myra mit Lothringen zu tun?
1087 raubte Aubert de Varangéville auf der Rückkehr von den Kreuzzügen in Bari im Süden Italiens eine Reliquie des heiligen Nikolaus – ein segnendes Fingerglied –, um sie nach Lothringen zu bringen. Am Ufer der Meurthe errichtete er eine Kirche für die Reliquie und gründete damit Saint-Nicolas-de-Port.
Da die Reliquie Wunder vollbrachte, wurde der Marktflecken ein wichtiger Wallfahrtsort und eine Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
Jedes Jahr findet seit 765 Jahren an dem Samstag, der dem 6. Dezember am nächsten ist, in der Basilika eine Prozession mit Fackeln rund um die Reliquien des Heiligen statt.

 
 
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Gute Tipps

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  • Place Stanislas

    Wochenend in Nancy

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  • Museen

    Wichtiger Hinweis: Der Eintritt zu den Museen ist jeweils am ersten Sonntag des Monats frei.

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